Vierte Lesung

Traduttore, traditore! #4:
6. Dezember 2018 um 19.30h, Einlass ab 19 Uhr.

Wo:
andenbuch
Buchhandlung KulturRaum
Bergmannstr. 59, 10961 Berlin-Kreuzberg

Teilnehmer

©yves noir

Yoko Tawada

BuchMemorias de una osa polar (Etüden im Schnee)

* 1960 in Tokio. Die mehrfach ausgezeichnete japanische Schriftstellerin zog mit 22 Jahren nach Hamburg und lebt seit 2006 in Berlin. Seitdem schreibt sie Erzählungen, Romane, Theaterstücke und Essays, für die sie Auszeichnungen wie den Akutagawa-Preis, den Tanizaki-Literaturpreis, den Chamissopreis und die Goethe-Medaille bekam. 1987 veröffentlichte sie das zweisprachige deutsch-japanische Gedicht Nur da wo du bist da ist nichts / Un vacío sólo donde tú estás / Anata no iru tokoro dake nani mo nai. Aus ihrer umfassenden Arbeit mit rund 40 Publikationen stellt sie bei Traduttore, traditore! Etüden im Schnee (Tübingen 2014) vor, übersetzt von Belén Santana unter dem Titel Memorias de una osa polar (Anagrama, Barcelona 2018).

María Nancy Sánchez Pérez

Buch: Arrinconada mirada (Blickwinkel)

* 1963, Oruro/ Bolivien. Die bolivianische Dichterin studierte Theater und Wirtschaft an der  Universidad Mayor de San Andrés in La Paz. In Berlin, wo sie zurzeit lebt und Poesie, Erzählungen und Theaterstücke schreibt, absolvierte sie eine Ausbildung in szenischer Kunst und Tanztheater. 1999 gewann sie den ersten Preis für Lyrik in Malmö, Schweden. Sie veröffentlichte Huellas de luz y sombra, Entrega, Gotas del tiempo, Tiempo sin nada, Gramaticando el querer und Eulalia en Berlín. Bei Traduttore, traditore! präsentiert sie Blickwinkel / Arrinconada mirada, das 2008 in Berlin von der Trilce-Gesellschaft veröffentlicht wurde.

Jürgen Polinske

* 1954 in Potsdam. Er wuchs in Luckenwalde auf. Der Dichter und Literaturaktivist leistete Dienst an der Staatsgrenze der DDR. Er widmete sich der Übersetzung/Nachdichtung des Werkes von María Nancy Sánchez Pérez. Er veröffentlichte die Bücher in guter Gesellschaft (Berlin 2004), stürmische Umarmung (Berlin 2007) und Infinitamente Azul y Sabor a Cacao, mehrsprachige Ausgabe (Lima, Peru 2007). Er ist Herausgeber etlicher Anthologien zur Internationalen Dichterbegegnung "Cita de la Poesia".

Kurator

©Anja Kapunk

Pablo Jofré

1974 in Santiago de Chile. Pablo Jofré veröffentlicht sein erstes Gedicht zu Schulzeiten. Es folgen: Abecedario (2009, 2012, 2016)Usted (Milena Berlín, 2013), Texte in der Gedichtsammlung El tejedor en… Berlín (L.U.P.I., 2015) und Extranjería (2017). Er studierte Literatur, Anthropologie, Journalismus, Deutsch, English und Fanzösisch in Chile, Spanien und Deutschland, und ist ein notorischer Reisender mit Wohnsitz in Berlin. Einige seiner Gedichte wurden vertont, verfilmt und ins Griechische (Gavrielides, 2015), Deutsche (Parasitenpresse, 2017), Italienische (Ladolfi 2017) und Englische (Insert Blanc, 2017) übersetzt. 2010 erhielt er den Premio Ciudad Sant Andreu de la Barca für das Gedicht LA DANZA DE LA EXISTENCIA (in Extranjería) und 2016 erhielt er des Stipendium Consejo Nacional del Libro y la Lectura. Jofré übersetzte Nora Gomringer und Adrian Kasnitz ins Spanische. 

pablojofre.expatpoets.org